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Prompt-Guide

So promptest du Guava

So schreibst du Prompts für Guava, das Fotorealismus-Modell von Mage: Schnellstart, Vorlage zum Ausfüllen und Profi-Tipps für Porträts, Haut, Licht, Objektive, Bearbeitungen und Text.

Extreme Nahaufnahme eines Gesichts im nächtlichen Regen, eine einzelne Träne
Erstellt mit GuavaExtreme Nahaufnahme eines Gesichts im nächtlichen Regen, eine einzelne Träne

Schnellstart

Dein erster guter Guava-Prompt

Alles, was Einsteiger in einer Minute brauchen: was du zuerst wissen solltest, die wichtigsten Regeln, eine Vorlage zum Ausfüllen und Prompts zum Kopieren.

Das solltest du zuerst wissen

Guava erzeugt Bilder, die als Fotos durchgehen, und belohnt Details: Ein vager Prompt führt zu einem generischen Studio-Look. Schreibe einen natürlichen Absatz, der das Foto beschreibt, nicht nur das Motiv: wer oder was zu sehen ist und wie genau es aussieht, wo es sich befindet, woher das Licht kommt und mit welchem Objektiv es aufgenommen wurde. Guava 2 und Guava 2 Pro verstehen sehr lange Prompts, also nutze die Worte. Seitenverhältnis und Auflösung sind Einstellungen, keine Wörter im Prompt.

Die wichtigsten Regeln

  1. Beschreibe das Foto, nicht nur das Motiv

    Sag, um was für ein Foto es sich handelt (ein Editorial-Porträt, ein spontaner Handy-Schnappschuss, ein Produktfoto im Studio), dann Motiv, Ort, Licht und Objektiv. Licht und Objektiv machen es echt.

  2. Sei bei Personen genau

    Ein konkretes Alter („Anfang vierzig“, nie nur „jung“), Gesichtsform und Augen, Hautton und Hautstruktur und jedes Kleidungsstück mit seinem Stoff. Vage beschriebene Personen bekommen alle dasselbe Gesicht.

  3. Verlange echte Textur

    Sichtbare Poren, Sommersprossen, feine Linien, abstehende Härchen, knittriges Leinen, abgewetztes Leder. Wörter wie „makellos“ und „perfekte Haut“ führen zu wachsartigen, überretuschierten Ergebnissen.

  4. Gib dem Licht eine Quelle und eine Richtung

    Weiches Fensterlicht von links, tiefstehende Sonne hinter ihr, eine nackte Glühbirne über ihr. Bleib bei einer stimmigen Lichtsituation: „Bewölkt mit harten Mittagsschatten“ verwirrt das Modell.

  5. Entwirf mit Guava 2, finalisiere mit Guava 2 Pro

    Feile den Prompt mit dem schnelleren Guava 2 aus und rendere dann das beste Ergebnis mit denselben Worten in Guava 2 Pro.

Fülle diese Vorlage aus

Ersetze jeden Teil in eckigen Klammern durch deine eigene Idee und lass weg, was du nicht brauchst.

Vorlage
[Kind of photograph] of [who or what, described exactly], [doing what], in [the place, with a few real details]. [What they wear or what it is made of, with textures]. [The light: its source, direction, and color]. Shot on [lens and framing], [depth of field]. [Finish].
Die ausgefüllte Vorlage
Realistic street portrait photograph of a 34-year-old Korean man with a square jaw, deep-set dark eyes, short black hair and light stubble, leaning on a bicycle and laughing at something off camera, in a narrow alley of bike repair shops with inner tubes hanging in the window behind him. He wears a faded navy work jacket over a gray cotton T-shirt, a smear of grease on his fingertips. Late-afternoon sun from the right falls warm across his face while the alley behind him sits in cool shade. Shot on a 50mm lens at chest height, medium shot, shallow depth of field. Natural color with fine grain, documentary realism.
  • [Kind of photograph] Realistisches Straßenporträt, spontaner Smartphone-Schnappschuss, Produktfoto im Studio, Editorial-Modefoto.
  • [who or what, described exactly] Alter, Gesicht, Haare und Haut bei einer Person; Art, Material und Zustand bei einem Objekt: ein 34-jähriger Koreaner mit markantem Kiefer, tiefliegenden dunklen Augen und leichtem Bartschatten.
  • [doing what] Die Pose oder die Handlung, mit dem, was die Hände tun: an ein Fahrrad gelehnt, über etwas außerhalb des Bildes lachend.
  • [the place, with a few real details] Wo das Foto aufgenommen wurde und was im Hintergrund zu sehen ist: eine schmale Gasse voller Fahrradwerkstätten, Schläuche hängen im Schaufenster.
  • [What they wear or what it is made of, with textures] Jedes Kleidungsstück mit seinem Stoff oder die Oberfläche des Objekts: eine verblichene marineblaue Arbeitsjacke über einem grauen Baumwoll-T-Shirt.
  • [The light: its source, direction, and color] Eine Lichtsituation: Sonne am späten Nachmittag von rechts, warm auf seinem Gesicht, die Gasse dahinter im kühlen Schatten.
  • [lens and framing] Eine Brennweite und wie viel vom Motiv im Bild ist: ein 50-mm-Objektiv auf Brusthöhe, halbnahe Einstellung.
  • [depth of field] Geringe Schärfentiefe, um ein Motiv freizustellen, große Schärfentiefe, um einen ganzen Raum scharf zu halten.
  • [Finish] Der Look des Fotos: natürliche Farben mit feinem Korn, klares Werbelicht, dokumentarischer Realismus.

Prompts als Ausgangspunkt

  • Ein Porträt, das als Foto durchgeht

    Realistic editorial portrait photograph. A 41-year-old Nigerian woman with a heart-shaped face, high cheekbones, wide-set dark brown eyes and deep brown skin with visible pores and a few small moles along her jaw sits on a wooden stool, turned slightly to her left, looking straight into the lens with a calm, faintly amused expression. No makeup apart from a soft matte plum lipstick. Her natural hair is gathered into a high puff, a few loose coils catching the light. She wears a rust-colored linen shirt with the sleeves rolled to the elbow, the fabric creased at the shoulders, and thin gold hoop earrings. Her left forearm rests on her knee; her right hand holds a pair of reading glasses by one arm. Behind her, a plain plaster wall in warm gray. Soft window light from the front-left at about 45 degrees, a gentle shadow falling to the right. Shot on an 85mm lens at f/2.8, chest-up, eye level, shallow depth of field. Natural color, fine grain.

    Warum das funktioniert: Der Prompt beschreibt sie in der Reihenfolge, in der Guava Personen am besten versteht (wer, Gesicht, Haut, Kleidung, Pose, Licht, Objektiv) und nennt echte Textur, statt „schön“ oder „makellos“ zu sagen.

  • Ein spontaner Handy-Schnappschuss

    Candid smartphone photo, slightly tilted, taken across a crowded kitchen table during a family dinner. A grandfather in his late seventies with a white mustache and a checked flannel shirt laughs with his eyes squeezed shut, holding a forkful of noodles halfway to his mouth. Plates of dumplings, a half-empty bottle of orange soda and crumpled napkins crowd the table; a child's arm reaches in from the left edge. Warm overhead light from a single paper lamp, a little harsh, with mild noise in the shadows and a hint of motion blur on his hand. Wide-angle phone lens, everyday snapshot realism.

    Warum das funktioniert: Echte Fotos haben Fehler: Ein schiefer Bildausschnitt, ein abgeschnittener Arm, hartes Licht in der Wohnung und etwas Unschärfe sagen Guava, dass es einen Schnappschuss machen soll, kein Studiofoto.

  • Ein Produktfoto

    Studio product photograph of a matte black ceramic pour-over coffee dripper resting on a slab of pale travertine, a thin coil of steam rising from it. A 100mm macro view from slightly above shows the fine speckled glaze, the spiral ridges inside the cone and a single drop of coffee hanging from the spout. A small glass carafe sits blurred behind it. One large softbox high on the left, a white reflector card on the right, deep soft shadows. Neutral warm-gray background, crisp detail, no noise. No writing, logos or labels anywhere in the image.

    Warum das funktioniert: Material, Lichtaufbau und Objektiv sind alle benannt, und der letzte Satz verhindert, dass Guava eine Marke auf das Produkt erfindet.

  • Dein Character in neuem Outfit und an neuem Ort

    @mara sits at a window table in a small Lisbon café, keeping her face, skin tone and shoulder-length auburn hair exactly as in her image. She wears a camel wool blazer over a cream silk blouse and holds a white espresso cup in her right hand, glancing out of the window. Soft overcast daylight from the window on the left, a wall of blue and white tiles behind her, shallow depth of field. Candid editorial photograph, 50mm lens at eye level.

    Warum das funktioniert: Der Handle bringt das Gesicht mit, der erste Satz sagt, was bleibt, und der Rest ändert nur Outfit und Szene. Ersetze @mara durch deinen eigenen Character.

  • Ein Straßenfoto mit lesbaren Schildern

    Realistic photograph of a narrow side street in Porto after rain. Above a small bakery hangs a hand-painted wooden sign reading "PADARIA LUZ" in cream serif capitals on a faded green board, and a chalkboard by the door says "Bolo de arroz 1,50 €" in white handwriting. Wet cobblestones reflect the warm shop window; a man in a dark raincoat walks past, slightly blurred. 35mm lens at eye level, soft overcast light.

    Warum das funktioniert: Jeder Text wird mit Träger, Farbe und Platz Buchstabe für Buchstabe zitiert, damit Guava ihn genau dort auf die Fläche malt, wo er hingehört.

Fortgeschritten

Fortgeschrittenes Prompting mit Guava

Techniken für mehr Kontrolle, sobald die Grundlagen sitzen.

Welches Guava du nutzen solltest

Guava 2 Pro rendert das Bild, das du behältst: Haut, Stoff und Haare in der Nahaufnahme, kleine Schrift und die gewünschten Details am originalgetreuesten. Guava 2 liest denselben Prompt und arbeitet schneller. Nutze es also, um den Prompt auszuarbeiten, und wechsle dann zu Guava 2 Pro, ohne ein Wort zu ändern.

Guava Pro 1.5, Guava Pro und das ursprüngliche Guava bleiben verfügbar, damit du passend zu damit erstellten Arbeiten weitermachen kannst. Sie verstehen kürzere Prompts gut, bis etwa 700 Wörter, und können weniger Text darstellen.

  • Guava 2 und Guava 2 Pro verstehen Prompts mit mehreren tausend Wörtern. Ein Porträt braucht etwa 200; ein dichtes Poster oder eine Infografik-Seite kann deutlich mehr gebrauchen.
  • Wenn der Text im Bild wichtig ist, rendere mit Guava 2 Pro. Bei den älteren Modellen beschränkst du den Text besser auf wenige kurze Wörter.

Aufbau: ein Absatz in fester Reihenfolge

Schreibe einen natürlichen Absatz, keine Liste. Die Arbeitsformel lautet: das Motiv, beschrieben, plus die Szene, beschrieben, plus Stil, Kamera, Stimmung und Details. Nenne den Gesamtstil am Anfang oder am Ende: „realistische Fotografie“, „Editorial-Modefoto“, „ungestellter Smartphone-Schnappschuss“, „Studio-Produktfoto“.

Für ein Porträt funktionieren etwa 200 Wörter in dieser Reihenfolge am besten, angepasst, wenn eine andere Reihenfolge natürlicher klingt: wer die Person ist, ihr Gesicht, ihre Haut und Pflege, ihre Kleidung, Haare und Accessoires, ihre Pose, dann Umgebung und Licht und zuletzt die Kamera.

Für ein Produkt oder jede andere Szene beschreibst du das Motiv (Art, Anzahl, Material und Zustand), dann was im Vordergrund, in der Mitte und im Hintergrund liegt, Licht und Farbe, die Texturen, den Ort, Tageszeit und Wetter und wie die Objekte räumlich zueinander stehen.

  • Identität: Herkunft, Geschlecht und ein konkretes Alter („eine 27-Jährige“, „Anfang vierzig“).
  • Gesicht: die Form (oval, eckig, herzförmig), die Struktur (hohe Wangenknochen, markantes Kinn), die Augen (mandelförmig, tiefliegend; haselnussbraun, dunkelbraun), Nase und Mund und ein präziser Ausdruck („ein leises, wissendes Lächeln“).
  • Haut und Pflege: Hautton (porzellanfarben, oliv, gebräunt, dunkelbraun) und Textur (sichtbare Poren, leichte Sommersprossen, feine Lachfältchen); Make-up Stück für Stück oder „kein Make-up“; Gesichtsbehaarung und wie sie gepflegt ist.
  • Kleidung, Haare und Accessoires: jedes Kleidungsstück mit seinem Stoff (Rollkragenpullover aus gerippter Wolle, gewaschener Denim, Seidenbluse); Haarfarbe, Länge, Textur und Schnitt; Schmuck, Brille, Kopfbedeckung.
  • Pose: Haltung, wohin die Augen blicken, die Neigung des Kopfes und was jede Hand macht. Bleib bei dem, was ein Körper wirklich tun kann.
  • Kamera: das Objektiv, die Blende, der Bildausschnitt und die Schärfentiefe.

So wirkt es wie ein echtes Foto

Fotos sind konkret und ein bisschen unperfekt. Je mehr ein Prompt wie die Beschreibung eines einzigen echten Moments klingt, mit einer echten Person, an einem echten Ort, unter einem echten Licht, desto weniger sieht das Ergebnis generiert aus.

Entscheide, mit welcher Art Kamera das Bild aufgenommen wurde, denn jede hat ihren eigenen Look. Ein Handy-Schnappschuss ist weitwinklig, durchgehend scharf und vom vorhandenen Licht beleuchtet; ein Editorial-Porträt entsteht mit längerer Brennweite und gesetztem Licht; ein Filmfoto hat Körnung und weicheren Kontrast.

  • Gib Menschen etwas, womit sie ihre Hände beschäftigen: eine Tasse halten, eine Manschette zurechtrücken, sich auf ein Geländer stützen. Untätige Hände führen schnell zu steifen Posen.
  • Füge das kleine Chaos des echten Lebens hinzu: ein zerknitterter Kassenbon auf dem Tisch, ein loser Faden, Regentropfen am Fenster, ein Kabel an der Wand entlang.
  • Beschreibe die Haut, die du sehen willst (Poren, Sommersprossen, ein leichter Sonnenbrand auf der Nase), und lass „makellos“, „perfekt“ und „schön“ weg.
  • Stufe Farben fein ab, wenn sie wichtig sind: „fünf Grüntöne von Oliv bis Jade“ bringt mehr als „grünes Laub“.
  • Ein ungestellter Moment schlägt eine Pose: mitten im Satz lachen, an der Kamera vorbeischauen, beim Umdrehen erwischt.
  • Halte das Licht physikalisch möglich. Ein Sonnenuntergang hinter dem Motiv bedeutet einen Lichtsaum im Haar und ein weicheres, schattiges Gesicht, also beschreibe genau das.

Kamera, Objektiv und Licht

Kamerabegriffe funktionieren so, wie ein Fotograf sie verwenden würde. Eine vollständige Kamerazeile ist in Ordnung: „aufgenommen mit einer Vollformatkamera mit 35-mm-Objektiv bei f/2.8, 1/250 s, ISO 400“. Brennweite und Blende leisten am meisten.

Beschreibe Licht so, wie du es aufbauen würdest: woher es kommt, wie hart es ist und welche Farbe es hat. Eine benannte Lichtquelle setzt eine Stimmung besser als ein Dutzend Stimmungswörter.

SchreibeWas es bewirkt
35mm lensEine natürliche, leicht weite Ansicht, die die Umgebung in der Geschichte behält.
85mm portrait lens, shallow depth of fieldEin vorteilhaftes Gesicht, der Hintergrund in weiche Unschärfe aufgelöst.
100mm macroExtreme Nahdetails: das Gewebe eines Stoffs, die Maserung von Holz, ein Wassertropfen.
telephoto compressionEin langes Teleobjektiv aus großer Entfernung, das den Hintergrund dicht hinter das Motiv rückt.
wide-angle smartphone photographDer typische Handy-Look: weitwinklig, von vorn bis hinten scharf, an den Rändern leicht verzerrt.
close-up, chest-up, medium shot, full-body, long shotWie viel vom Motiv im Bild ist, vom Gesicht bis zur ganzen Szene.
eye level, high angle, low angle, top-downWo die Kamera im Verhältnis zum Motiv steht.
soft window light from the front-left at 45 degreesSanftes, vorteilhaftes Licht mit weichem Schatten auf der abgewandten Seite.
strong backlight with a rim of light around her hairDas Motiv zeichnet sich als Umriss vor einem hellen Hintergrund ab.
overcast diffused daylightGleichmäßiges, schattenfreies Licht im Freien mit natürlichen Farben.
warm tungsten interior against cool blue dusk outsideZwei Farbtemperaturen in einem Bild, der klassische Look eines frühen Abends drinnen.
late-afternoon sun raking across the wallNiedriges, hartes Seitenlicht, das jede Textur hervorhebt.

Characters, References und Bearbeitungen

Lade Bilder hoch und erwähne sie als @image1, @image2; gespeicherte Characters und References (Outfits, Posen, Orte, Objekte) erwähnst du mit ihrem @handle. Guava sieht sie als eine nummerierte Liste: zuerst deine Uploads, dann Characters, dann References, jeweils in der Reihenfolge, in der du sie zum ersten Mal erwähnst. Bevor Guava den Prompt liest, ersetzt Mage jede Erwähnung durch ihre Nummer, sodass aus @mara „Figur aus Bild 2“ wird und aus einem gespeicherten Outfit @linen-coat „Outfit aus Bild 3“.

Sind Bilder angehängt, ist der Prompt eine Bearbeitung oder ein Composite. Sag, welches Bild sich ändert und was bleibt, und beschreibe dann die Änderung: „Ändere den Hintergrund in eine regennasse Straße bei Nacht, die Frau in @image1, ihre Pose und ihre Kleidung bleiben unverändert.“

Das Ergebnis übernimmt immer das Seitenverhältnis aus den Einstellungen, auch bei Bearbeitungen. Wenn du ein Foto bearbeitest, stelle das Seitenverhältnis ein, das dem des Fotos am nächsten kommt, sonst ändert Guava den Bildausschnitt.

  • Um eine Person zu erhalten, sag es klar und nenne, was erhalten bleiben soll: „Gesicht, Hautton und lange schwarze Haare genau wie in @image1 beibehalten“. Behalte Alter, Haare, Ausdruck und Outfit bei, sofern du sie nicht ändern willst, und halte Änderungen an Make-up oder Ausdruck dezent.
  • Erwähne einen gespeicherten Character einmal, dort wo seine Beschreibung beginnt, und nenne ihn danach „sie“ oder beim Namen.
  • Gib jedem Bild in einem Satz seine Rolle: „Der Mann in @image1 trägt die Jacke aus @image2 und hält die Kamera aus @image3.“
  • Um etwas hinzuzufügen oder zu ersetzen, nenne Kategorie, Farbe, Größe, Ausrichtung und Platz: „Ersetze den Pappbecher in ihrer rechten Hand durch eine matt schwarze Keramiktasse, Henkel zur Kamera.“
  • Nenne bei einer Stiländerung neben dem Stil auch konkrete Merkmale (die Pinselstruktur, die Farbpalette, die Strichstärke).
  • Guava nimmt nur wenige Bilder an, die sich auf deine Uploads, Characters und References verteilen. Sende also nur, was dieses Bild braucht.

Drei Bilder in einem Foto

The man in @image1 stands on the rooftop from @image2 at dusk, wearing the leather jacket from @image3 zipped halfway. Keep his face, hairstyle and build exactly as in @image1. Light the jacket with the same cool blue dusk as the rooftop, warm string lights glowing behind him. Full-body shot at eye level, 35mm lens, realistic photography.

Warum das funktioniert: Jedes Bild hat genau eine Aufgabe, die Identität wird in einem eigenen Satz geschützt, und das Licht verbindet die drei Quellen zu einer Szene.

Weitere Bearbeitungen, die Guava gut beherrscht

Neben dem Tauschen von Kleidung und Hintergründen meistert Guava Bearbeitungen, die verändern, wie ein Bild entstanden ist: eine neue Pose aus einer Skizze, ein neuer Blickwinkel auf dasselbe Motiv, ein repariertes altes Foto oder ein Bogen mit Posen für eine Person.

  • Eine Pose aus einer Skizze: Lade ein Strichmännchen oder eine grobe Zeichnung hoch und schreibe „Erstelle ein Foto einer Frau in der Pose aus @image1: …“, gefolgt von der vollständigen Beschreibung.
  • Ein neuer Blickwinkel: „Zeige denselben Sessel direkt von hinten.“ oder „Zeige eine Rückansicht.“
  • Ein Kontaktbogen: „Ein Raster aus neun Feldern mit der Frau aus @image1 in neun verschiedenen Posen, gleiches Outfit und gleiches Studiolicht.“

Ein altes Familienfoto restaurieren

Repair the old photograph in @image1: take out the scratches, creases and dust spots, reduce the noise, and sharpen the faces. Keep every person, their expressions, clothing and pose exactly as they are, with natural skin tones and no change to the composition.

Warum das funktioniert: Der Prompt listet die zu behebenden Schäden und alles auf, was sich nicht ändern darf, damit die Menschen sie selbst bleiben. Stelle das Seitenverhältnis passend zum Scan ein.

Text im Bild

Setze jedes Wort in doppelte Anführungszeichen, Buchstabe für Buchstabe, in seiner eigenen Sprache und Groß-/Kleinschreibung, und gib an, wo es steht, welchen Schriftstil, welche Farbe und Größe es hat und was es trägt: gedruckt, Neon, gestickt, Kreide, graviert. Nenne Zeilenumbrüche und Leserichtung, wenn sie wichtig sind, etwa bei vertikaler Kalligrafie, die von rechts nach links gelesen wird.

Wenn die Szene Text voraussetzt, etwa eine Speisekarte, ein Diagramm, einen App-Bildschirm oder eine Zeitung, schreib die tatsächlichen Wörter, statt „eine Liste“ oder „ein paar Beschriftungen“ zu schreiben. Guava platziert Text in freien Bereichen und folgt der Oberfläche, auf der er sitzt – ein Schild auf Glas oder ein Aufdruck auf einem T-Shirt biegt sich also mit.

  • Ändere in deinem Text niemals Namen, Marken, Slogans, Webadressen, Telefonnummern oder Zahlen: Guava schreibt genau das, was du angibst.
  • Guava 2 Pro kann kleinen, dichten Text und viele Sprachen darstellen. Halte Text bei den älteren Modellen kurz.
  • Wenn das Bild gar keinen Text enthalten soll, beende den Prompt mit „No writing, logos or watermarks anywhere in the image.“

Poster, Cover und Layouts

Layouts sind der einzige Fall, in dem Zeilenumbrüche helfen. Beschreibe das Bild Bereich für Bereich („Ganz oben: … In der Mitte: … Ganz unten: …“, „Linkes Drittel: …“, „Reihe 1: … Reihe 2: …“, „ein 2×3-Raster mit weißen Zwischenräumen“) und gib jedem Bereich seinen genauen Inhalt.

Ein Magazincover

A photographic magazine cover, vertical.
Across the top: the masthead "ATLAS" in tall black condensed serif capitals, spanning the full width.
In the middle: a 30-year-old Filipino man with short wavy black hair, warm tan skin with light freckles across his nose and a relaxed half-smile, in a cream cable-knit sweater, sitting on a weathered wooden dock, one knee up, a coiled rope beside him. Soft overcast light, a pale gray sea behind him, 85mm lens, shallow depth of field.
Left side, stacked in white sans-serif: "The Slow Coast Issue", "48 Hours in Siargao", "Why We Still Sail".
Bottom right, small: "No. 112 · Spring".

Warum das funktioniert: Jeder Bereich hat seinen genauen Inhalt und Schriftstil, und das Titelfoto bekommt trotzdem die volle Porträtbehandlung. Stell in den Einstellungen ein hohes Seitenverhältnis ein.

Negative Prompt und Prompt Extend

Guava nutzt die Einstellung „Negative Prompt“. Für fotorealistische Bilder hilft eine kurze Liste typischer Fehler: „waxy skin, airbrushed skin, plastic look, extra fingers, warped hands, oversaturated color, blurry eyes, garbled text, cluttered composition“. Beschreibe im Prompt selbst, was du willst; der Negative Prompt lenkt nur von Fehlern weg.

Mit Prompt Extend lässt du Guava deinen Prompt umschreiben, bevor es zeichnet. Lass es aus, wenn du den Prompt selbst geschrieben hast, damit jedes von dir gewählte Wort erhalten bleibt. Für eine Idee in einer Zeile bei Guava 2 oder Guava 2 Pro ohne angehängte Bilder schaltest du es ein und stellst den Prompt Extend Mode auf Agent, um die sorgfältigste Überarbeitung zu bekommen. Der Agent-Modus gilt nur, wenn keine Bilder angehängt sind.

  • Prompt Enhance hängt ein paar zusätzliche beschreibende Wörter ans Ende des Prompts an. Lass es aus, wenn du jedes Wort bewusst gewählt hast.

Häufige Fehler

Das besser vermeiden, stattdessen so

  • Vermeiden: Ein kurzer, vager Prompt.

    a beautiful woman in a café, realistic, 8k

    Besser: Wer es ist, der Ort, das Licht und das Objektiv – in einem Absatz.

    Candid editorial photograph of a 29-year-old Brazilian woman with an oval face, olive skin and long dark curls, laughing at the counter of a small café as she pays, a canvas tote on her shoulder. Morning sun through the front window from the left, 50mm lens at eye level, shallow depth of field.
  • Vermeiden: „Makellose Haut“ und „perfekte Haut“.

    flawless skin, perfect face

    Besser: Die Textur, die du sehen möchtest.

    natural skin with visible pores, light freckles across the nose and fine lines at the corners of the eyes
  • Vermeiden: „Eine junge Frau“ und nichts weiter.

    Besser: Eine Herkunft, ein bestimmtes Alter, die Gesichtsform und die Augen.

  • Vermeiden: Eine Bearbeitung mit einem anderen Seitenverhältnis als das Foto.

    Besser: Das Seitenverhältnis, das dem des Fotos am nächsten kommt, damit nichts neu zugeschnitten wird.

  • Vermeiden: Aufzählungspunkte oder Überschriften im Prompt.

    Besser: Ein Absatz. Zeilenumbrüche nur für Layouts.

  • Vermeiden: Licht, das sich widerspricht: „bedeckter Himmel, harte Mittagsschatten“.

    Besser: Eine stimmige Lichtstimmung mit einer Quelle und einer Richtung.

  • Vermeiden: „Eine Speisekarte mit ein paar Gerichten“ oder „ein Diagramm mit Beschriftungen“.

    Besser: Die tatsächlichen Wörter, jeweils in Anführungszeichen.

  • Vermeiden: „Das Referenzfoto“ oder „das angehängte Bild“.

    the woman from the reference, in a garden

    Besser: Das Bild über seine Erwähnung und was daraus übernommen werden soll.

    the woman in @image1, keeping her face and hair exactly as in that image, reading in a garden

FAQ

Fragen zum Prompten mit Guava

Wie lang sollte ein Guava-Prompt sein?
Etwa 200 Wörter für ein Porträt, für ein dichtes Poster oder Layout auch mehr. Guava 2 und Guava 2 Pro verstehen Prompts mit mehreren tausend Wörtern; die älteren Guava-Modelle verarbeiten bis etwa 700 Wörter gut. Investiere die Wörter in die Person, den Ort, das Licht und das Objektiv, nicht in Adjektive.
Wie wirken Guava-Bilder realistischer?
Nenne die Art der Fotografie, gib ein bestimmtes Alter und eine echte Hauttextur an, sag, woher das Licht kommt, und nenne ein Objektiv. Füge kleine Unvollkommenheiten hinzu, etwa ein zerknittertes Hemd oder einen vollgestellten Tisch, und verzichte auf „makellos“ und „perfekt“. Rendere die finale Version mit Guava 2 Pro.
Wie behalte ich dieselbe Person in mehreren Guava-Bildern?
Speichere sie als Character und erwähne in jedem Prompt dasselbe @Handle, mit einem Satz, der sagt, was erhalten bleiben soll: „keeping her face, skin tone and hair exactly as in her image“. Beschreibe jedes Mal dieselben Merkmale und ändere nur, was du ändern möchtest.
Unterstützt Guava Negative Prompts?
Ja. Trage die Fehler, die du vermeiden möchtest, in die Einstellung „Negative Prompt“ ein, zum Beispiel „waxy skin, extra fingers, garbled text“, und beschreibe im Prompt, was du dir wünschst.
Warum hat Guava mein Foto beim Bearbeiten zugeschnitten oder gestreckt?
Guava rendert immer im Seitenverhältnis aus den Einstellungen, auch bei Bearbeitungen. Stell das Verhältnis ein, das dem hochgeladenen Foto am nächsten kommt, dann behält die Bearbeitung ihren Bildausschnitt.
Kann Guava Text in ein Bild einfügen?
Ja. Setze die genauen Wörter in doppelte Anführungszeichen und gib Position, Schriftstil, Farbe und die Fläche an, auf die sie gedruckt oder gemalt sind. Guava 2 Pro kann kleinen, dichten Text und viele Sprachen darstellen; bei älteren Guava-Modellen halte Text kurz.
Sollte ich Prompt Extend einschalten?
Nur für eine kurze Idee, die Guava ausarbeiten soll. Lass es aus, wenn du den Prompt selbst geschrieben hast. Für eine Idee in einer Zeile ohne Bilder bei Guava 2 oder Guava 2 Pro schaltest du es ein und stellst den Prompt Extend Mode auf Agent.

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